Veranstaltungen
Im Folgenden finden Sie die Veranstaltungen zum Thema "Kunst – Kunstvermittlung" für das aktuelle Semester.
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Die Gestaltung des modernen Seelenlebens
Die Gestaltung des modernen Seelenlebens
Im 19. Jahrhundert wird die Seele zum Darstellungsproblem; im „Europa der Dampfmaschine“ wird gleichermaßen eine Wendung nach innen vollzogen. Künstler und Künstlerinnen dieser Zeit wenden sich der Gestaltung des modernen Seelenlebens und damit der kollektiven psychischen Verfasstheit ihrer Zeitgenossen zu. Thematisiert wird der Verlust der religiösen Heilsgewissheiten, aber auch das problematisch gewordene Verhältnis der Geschlechter, das die Frau ins Zentrum des kulturellen Unbehagens stellt. Dazu kommt die Verunsicherung durch eine zunehmende Verwissenschaftlichung der Welt, aber auch durch gewaltige soziale Bewegungen, ausgelöst durch die Industrialisierung. Man entdeckt die Relativität einer Kultur, die zuvor als Trägerin absoluter Wahrheiten begriffen wurde.
Vorgestellt werden Edvard Munch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félix Vallotton, Arnold Böcklin, Vilhelm Hammershoi, Dante Gabriel Rossetti und andere.
Am 25.06. schließt an die Vorlesung eine Exkursion zur Ausstellung Maria Lassnig und Edvard Munch in der Hamburger Kunsthalle an.
Dozierende Dr. Gabriele Himmelmann Format Online-Vorlesung Termine Online Fr. 10:15 - 11:45; 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06.2026 Ort Online Gebühr 42 € -
Exkursion zur Hamburger Kunsthalle
Exkursion zur Hamburger Kunsthalle
Führung durch die Ausstellung Maria Lassnig und Edvard Munch = LebensflussErstmals werden Maria Lassnig (1919–2014) und Edvard Munch (1863–1944) in einer großen Doppelschau gemeinsam gezeigt. Auf den ersten Blick trennt mehr als ein halbes Jahrhundert die österreichische Künstlerin und den norwegischen Maler. Und doch gibt es zwischen ihren Werken und Biografien erstaunliche Parallelen. In der thematischen Gegenüberstellung wird ihr Schaffen neu lesbar. Für Lassnig wie für Munch war das Malen mehr als nur eine künstlerische Technik. Es war eine Form der Selbst- und Weltbefragung. Ihre Werke zeigen innere und äußere Zustände, die eine unmittelbare emotionale Wirkung entfalten. Der Untertitel der Ausstellung »Malfluss = Lebensfluss« stammt von einem Gemälde Maria Lassnigs. Er macht die untrennbare Verbindung von Kunst und Leben anschaulich. In einer Führung werden die Gemeinsamkeiten deutlich.
Die Teilnahme an der Exkursion ist unabhängig von der Teilnahme an der Vorlesung möglich.
Begrenzte Teilnehmendenzahl: 23An- und Abreise zur Hamburger Kunsthalle müssen bitte individuell organisiert werden.
Treffpunkt: Haupteingang der Hamburger Kunsthalle im Bereich vor dem Buchladen, 13:45 Uhr
Beginn der Führung: 14:00 UhrAdresse Hamburger Kunsthalle: Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
Fahrverbindungen: RB 38, um 10:51 ab Hannover Hbf, Umstieg in Buchholz (Nordheide), RB41 um 12:59 Uhr ab Buchholz, 13:25 Ankunft Hamburg Hbf, von dort 6 Min. Fußweg zur Hamburger Kunsthalle
Dozierende Dr. Gabriele Himmelmann Format Exkursion Termine Do. 14:00 – 15:30 (Führung), 25.06.2026 Ort - Gebühr 12 € zzgl. Eintritt -
Exkursion Kunstsammlung der Universität Göttingen
Leben und Tod in der Niederländischen Malerei in der Kunstsammlung der Universität Göttingen
Die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts ist nur vordergründig eine sinnliche Malerei, die von praller Lebensfreude erzählt. Auf den ersten Blick erkennt man in den Gemälden lustige Zecher in der Kneipe, ausgelassene Feste und frivole Liebesabenteuer. Ein zweiter Blick offenbart jedoch eine versteckte symbolische Ebene, die vor zu viel Sinnesfreude warnt. Oftmals wird ein „Memento mori“ („Gedenke des Todes“) in die Komposition der Gemälde eingebaut, beispielsweise in Form eines Totenkopfes, einer gefährlichen Operation oder eines Feuers. Auch Menschen, die nach Reichtum oder Gelehrsamkeit verlangen, wird die Sinnlosigkeit ihres Strebens vor Augen geführt, wenn der Tod in die Stube tritt. Entdecken Sie die herausragende Kunstsammlung der Universität Göttingen an ihrem historischen Ort, dem ehrwürdigen Auditorium. Der Kunsthistoriker Rudolf Krüger, ein Kenner der Sammlung, führt mit Charme und Sachverstand in das Thema ein und erläutert an den Meisterwerken der Lehrsammlung der Universität.
Rudolf Krüger ist Kunsthistoriker in Göttingen. Er ist Dozent bei der „Universität des Dritten Lebensalters“ (UDL) sowie Mitarbeiter der Kunstsammlung der Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts sowie die Klassische Moderne.
An- und Abreise zur Universität Göttingen müssen bitte individuell organisiert werden.
Treffpunkt und Adresse: Eingangshalle des Alten Auditoriums, Weender Landstraße 2
37073 GöttingenFahrhinweise: RE2, um 10:33 von Hannover HBF bis Bahnhof Göttingen, von dort 10 Minuten Fußweg zum Auditorium
Alternativ: ICE 787, um 11:27 von Hannover HBF bis Bahnhof Göttingen (Ankunft 11:59)In Göttingen statt Fußweg:
ab Göttingen Bahnhof/ZOB Bus 180/185 bis Platz der Göttinger SiebenDozierende Rudolf Krüger Format Exkursion Termine Sa. 12:15 - ca. 13:30 (Führung), 09.05.2026 Ort - Gebühr 12 € zzgl. Eintritt -
Macht durch Pracht
16. – 18. Jahrhundert: Macht durch Pracht. Kunst im Dienste von Gegenreformation und Absolutismus
Der Begriff „barocco“ kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet „unregelmäßig geformte Perle“. Von seiner ursprünglich negativ konnotierten Bedeutung des Ungleichen und Schiefen entwickelte sich der Begriff zu einer Epochenbezeichnung der opulenten Prachtentfaltung. Basierend auf dem Wissen der Renaissancezeit, welche nach Harmonie und Ausgeglichenheit strebte, spielt die barocke Kunst virtuos in allen Bereichen mit den Elementen der Bewegung, dem Volumen, dem Drang ins Unendliche, den Spiegelungen und Bühneneffekten sowie der Verwischung von Sein und Schein oder dem Spiel mit Licht und Schatten. Die Grenzen zwischen Architektur, Skulptur und Malerei verwischen, die Idee eines Gesamtkunstwerks entsteht. In der späteren Entwicklung wandelt sich die schwere Dramatik des Barock zu einer süßlichen, kapriziösen, verspielten und leichten Variante, der eine gewisse Dekadenz innewohnt.
In der Vorlesung wird ein Überblick geboten über die Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte und in den europäischen Ländern. Es werden u.a. Werke und Lebensläufe einzelner Künstlerinnen und Künstler näher betrachtet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stadt- und Gartenplanung.
Dozierende Dr. Carmen Putschky Format Vorlesung Termine Di. 16:15 – 17:45; 28.04., 12.05., 26.05, 02.06, 07.07., 14.07.2026 Ort Hörsaal Kesselhaus (A001), Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr 42 € -
EULiST Art Lunch – A digital lecture for the lunch break
EULiST Art Lunch – A digital lecture for the lunch break
Pop Art in EuropeThroughout art history, there have always been sensational artistic movements that have provoked and changed art and society with their new approaches. Pop Art is one such artistic movement. Originating in New York in the 1950s and early 1960s and soon establishing itself in London, pop art became well known and influential through exhibitions in major museums throughout Europe. The provocation in Pop Art stemmed from a reversal of values within the field of education: everyday life was placed at the centre, mass media was incorporated, advertising was upgraded; in short, everything that had not previously been considered high art was now declared to be at its core.
In reporting on Pop Art, artists such as Andy Warhol and Roy Lichtenstein take centre stage, while artists in the various European countries and the respective national interpretations of what is essentially an international style are less well known. The European alliance EULiST, comprising universities in Sweden and Finland, France and Germany, Spain, Austria, Slovakia and Czechia, as well as Italy and Greece, offers the opportunity to explore how Pop Art was implemented in these countries and what special features can be observed there.
Every week at lunchtime, Pop Art in Europe is discussed comparatively in several of the EULiST countries, with each session being self-contained. Art Lunch places particular emphasis on methodological approaches to art and artistic movements such as Pop Art. Here, the reversal of values was challenging for art history. How should one react to such provocations?
Let yourself be surprised by the selection and sophistication of historical and contemporary works of art and the methodology of their research.
Dates:
- 22.04.2026 How Pop Art conquered Europe
- 29.04.2026 Pop Art in Czech Republic and Slovakia
- 06.05.2026 Pop Art in France and Spain
- 13.05.2026 Pop Art in Sweden and Finland
- 20.05.2026 Pop Art in Germany and Austria
Dozierende Prof. Dr. Elke Katharina Wittich Format Seminar Termine Online Mi. 12:30 – 13:00; 22.04., 29.04., 06.05., 13.05., 20.05.2026 Ort Online Gebühr 24 € -
Current Affairs XXI: Resilient Societies
Arbeitskreis Current Affairs XXI: Practising English by Discussing Current Topics (Summer Term 2026): Resilient Societies – Medicine and Health as Reflected in Science, Politics and Art
It is a self-organized course by Gasthörendenstudium (GHS) students for GHS students. It is designed for persons who have reasonable knowledge of English and would welcome the opportunity to practise their English in a pleasant atmosphere. By taking part, you may not only improve your English language skills but also expand your knowledge on a variety of subjects.
In last winter term (2025/2026) we discussed the following issues: “Premature deaths due to exposure to fine particulate matter (PM)” - a fact-check, “James Webb Space Telescope pushing limits of science”, “Illiberal Democracy”, Introduction of the „Archipelago Svalbard“, “The Guest Student and Senior Citizen Study Program” - a look at Leibniz University and beyond, “About Holmes, Poirot and their authors” - on the 50th anniversary of Agatha Christie’s death (12-01-1976) and “Global State Indebtedness”.
At the beginning of our course, we appreciate to define a provisional list of topics. Therefore, all participants should bring in their suggestions for the first meeting. However, the success of this course requires a sufficient number of people willing to give a short introduction into the chosen topic and provide participants with information material and reading recommendations the week before.
For winter term 2025/2026, GHS has selected the framework topic “Resilient Societies - Medicine and Health as Reflected in Science, Politics and Art". The Science Year 2026 aims to make the medicine of the future transparent and to promote it. This will focus on both scientific and societal/everyday relevant topics in health research, such as resilience and prevention. This summer semester, we too will address this highly complex topic and examine, from various perspectives, how societal resilience develops and what role medicine, as well as concepts of health and illness, play in this process. The history of science reveals how profoundly medicine has influenced not only the development of new disciplines (e.g., molecular biology) but also shaped our understanding of the body, gender, normality, and deviation, thereby significantly impacting ethics, law, politics, and everyday culture.
Presentations regarding to this issue are highly welcome but not compulsory.
Those who consider their command of English too weak to manage a presentation will not be left to themselves. Pairs or small groups may be formed to share the workload. Members should also feel free to experiment with different forms of presentation like pro and con speeches, formal debates, interviews etc. Presenters are asked to concentrate on two or three relevant aspects of their topic so that enough time for discussion is guaranteed. The introduction should not exceed 20 to 30 minutes. We are looking forward to meeting students who are interested in practising their English language skills.
Dozierende Vera Koch/Dr. Michael Keller Format Seminar Termine Fr. 12:15 - 13:45; 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 03.07., 10.07., 17.07.2026 Ort Raum 002, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1209] Gebühr 56 €