Veranstaltungen
Im Folgenden finden Sie die Veranstaltungen zum Thema "Gesundheit – Resilienz – Coaching" für das aktuelle Semester.
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Wir werden immer älter, aber immer früher krank. - Was können wir dagegen tun?
Wir werden immer älter, aber immer früher krank. - Was können wir dagegen tun?
Sebastian Purps-Pardigol und Dr. Stephan Bortfeldt geben in ihrem Buch „Die 3 Säulen der Gesundheit" die Antwort – und das so überzeugend, dass es sofort nach Erscheinen in die SPIEGEL-Bestsellerliste eingestiegen ist und sich dort wochenlang gehalten hat.
Die beiden Hannoveraner Autoren laden zu einer Mischung aus Lesung und freiem Vortrag ein: Sebastian Purps-Pardigol, Bestsellerautor und Buchpreisträger, gemeinsam mit Dr. Stephan Bortfeldt, Gründungsmitglied der Europäischen Gesellschaft für Funktionelle Medizin.
In ihrem Buch zeigen sie, wie wir es schaffen können, körperlich, mental und emotional langfristig gesund zu bleiben – wissenschaftlich fundiert und dennoch verständlich. An diesem Abend erfahren Sie, was Harvard, Stanford und weitere führende Forschungsinstitute über echte Gesundheit herausgefunden haben.
Freuen Sie sich auf einen lebendigen Abend mit Geschichten aus der Forschung, persönlichen Einblicken und vor allem: konkreten Maßnahmen und Ideen, die Sie direkt für sich mitnehmen und in Ihren Alltag integrieren können.
Dozierende Sebastian Purps-Pardigol/Dr. Stephan Bortfeldt Format Lesung und Vortrag Termine Do. 18:00-19:30; 28.05.2026 Ort Hörsaal Kesselhaus (A001), Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr kostenfrei -
Persönlichen Veränderungen mit Kreativität begegnen
Persönlichen Veränderungen mit Kreativität begegnen
„Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas zu tun, ist wie am Bahnhof zu
stehen und auf ein Schiff zu warten.“ Herkunft unbekannt
Wir alle erleben Brüche und Verluste in unserem Leben: Umzüge, Jobverlust, Eintritt inden Ruhestand, Trennung von geliebten Menschen, schwere Erkrankungen u.v.a.m.
Diese Momente empfinden wir nicht gerade als Sternstunden unseres Daseins – und doch können sie einen Wandel hin zum Guten oder noch Besseren bedeuten.
Die Voraussetzungen dafür sind vielfältig: Mut, Entschlossenheit, Selbstvertrauen, Phantasie u.a.m. Und genau da, bei den Schwierigkeiten diese Helfer zuzulassen, wollen wir beginnen. Einmal den Kopf frei bekommen von den vielen Bedenken und Vorbehalten und Ängsten. Weil wir die Themen schon so häufig im Kopf hin und her gewälzt haben, gehen wir in diesem Workshop einen anderen Weg – den der Kreativität.
Kreativität kann uns unsere Sehnsüchte und tiefen Wünsche sichtbarmachen, ebenso wie das, was uns hindert ihnen entgegenzugehen.
Mithilfe kreativer Elemente und einembegleiteten Erfahrungsaustausch wollen wir neue individuelle Zugänge zu herausfordernden Veränderungssituationen ermöglichen. Im geschützten Raum, den wir sicherstellen, bleibt die Interpretation immer bei den Teilnehmenden. Hilfreiche Modelle aus der humanistischen Psychologie und der Hirnforschung können dabei unterstützen.
Therapieerwartungen kann nicht entsprochen werden.
Inhalte:
- Der Begriff der persönlichen Freiheit, bezogen auf Veränderungen
- Das ungelebte Leben und die Sehnsucht
- Kreative Selbstwahrnehmung
- Entscheidungen ohne Überforderung
Zielgruppe: Menschen in Veränderungssituationen sowie Interessierte
Begrenzte Teilnehmendenzahl: 14
Dozierende Prof. Dr. phil. Manfred Blohm/Marion Lecour (Beraterin & Coach) Format Zweiteiliger Workshop Termine Teil 1: Fr. 14:00 – 18:00; 11.09.2026 & Sa. 11:00 – 17:00; 12.09.2026
Teil 2: Fr. 16:00 – 18:00; 25.09.2026 & Sa. 11:00 – 16:00; 26.09.2026Ort Teil 1: Raum C001, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208]
Teil 2: Raum A216, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1210]Gebühr 84 € -
Current Affairs XXI: Resilient Societies
Arbeitskreis Current Affairs XXI: Practising English by Discussing Current Topics (Summer Term 2026): Resilient Societies – Medicine and Health as Reflected in Science, Politics and Art
It is a self-organized course by Gasthörendenstudium (GHS) students for GHS students. It is designed for persons who have reasonable knowledge of English and would welcome the opportunity to practise their English in a pleasant atmosphere. By taking part, you may not only improve your English language skills but also expand your knowledge on a variety of subjects.
In last winter term (2025/2026) we discussed the following issues: “Premature deaths due to exposure to fine particulate matter (PM)” - a fact-check, “James Webb Space Telescope pushing limits of science”, “Illiberal Democracy”, Introduction of the „Archipelago Svalbard“, “The Guest Student and Senior Citizen Study Program” - a look at Leibniz University and beyond, “About Holmes, Poirot and their authors” - on the 50th anniversary of Agatha Christie’s death (12-01-1976) and “Global State Indebtedness”.
At the beginning of our course, we appreciate to define a provisional list of topics. Therefore, all participants should bring in their suggestions for the first meeting. However, the success of this course requires a sufficient number of people willing to give a short introduction into the chosen topic and provide participants with information material and reading recommendations the week before.
For winter term 2025/2026, GHS has selected the framework topic “Resilient Societies - Medicine and Health as Reflected in Science, Politics and Art". The Science Year 2026 aims to make the medicine of the future transparent and to promote it. This will focus on both scientific and societal/everyday relevant topics in health research, such as resilience and prevention. This summer semester, we too will address this highly complex topic and examine, from various perspectives, how societal resilience develops and what role medicine, as well as concepts of health and illness, play in this process. The history of science reveals how profoundly medicine has influenced not only the development of new disciplines (e.g., molecular biology) but also shaped our understanding of the body, gender, normality, and deviation, thereby significantly impacting ethics, law, politics, and everyday culture.
Presentations regarding to this issue are highly welcome but not compulsory.
Those who consider their command of English too weak to manage a presentation will not be left to themselves. Pairs or small groups may be formed to share the workload. Members should also feel free to experiment with different forms of presentation like pro and con speeches, formal debates, interviews etc. Presenters are asked to concentrate on two or three relevant aspects of their topic so that enough time for discussion is guaranteed. The introduction should not exceed 20 to 30 minutes. We are looking forward to meeting students who are interested in practising their English language skills.
Dozierende Vera Koch/Dr. Michael Keller Format Seminar Termine Fr. 12:15 - 13:45; 15.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 03.07., 10.07., 17.07.2026 Ort Raum 002, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1209] Gebühr 56 € -
Leibniz und seine Vorschläge zur Gesundheitsvorsorge vor 350 Jahren
Leibniz und seine Vorschläge zur Gesundheitsvorsorge vor 350 Jahren
Der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz kam vor 350 Jahren als 30-Jähriger nach Hannover und gehörte in einer Vielzahl von Wissensgebieten zu den großen Denkern seiner Epoche. In Mathematik und Naturwissenschaften schuf er zukunftsweisende Grundlagen für Innovationen, die noch weit nach seiner Zeit von Bedeutung waren. Seine besondere Expertise in der Medizin findet in Leibniz-Biografien jedoch selten Erwähnung. Doch auch in diesem Bereich beeindruckt sein Werk, insbesondere seine Ausführungen in den „Directiones ad rem Medicam pertinentes” (1671/1672). Neben wissenschaftlichen Analysen und darauf beruhenden Vorschlägen zur Verbesserung der Gesundheit des Einzelnen postulierte er eine Akademisierung des Arztberufs und forderte ein fortschrittliches, staatlich organisiertes Gesundheitssystem. Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Axel Haverich wird Thesen von Leibniz zur Gesundheitsvorsorge vorstellen, die im Wesentlichen heute noch Gültigkeit besitzen. Im Anschluss diskutiert die Leibniz-Forscherin Dr. Ariane Walsdorf mit dem Referenten zentrale Thesen und weiterführende Fragen des Themas.
Prof. Dr. Axel Haverich absolvierte sein Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wo er 1979 auch promovierte. Nach seiner Assistenzarztzeit war er ab 1985 Oberarzt der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der MHH. 1983 forschte er als Stipendiat der DFG an der Stanford University. 1987 habilitierte er sich und wurde 1992 außerplanmäßiger Professor. Von 1993 bis 1996 leitete er die Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie an der Universität Kiel, bevor er 1996 als Direktor an die MHH zurückkehrte. 1995 erhielt er den Leibniz-Förderpreis, mit dem er 1996 das Leibniz-Forschungslaboratorium für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO) gründete, in dem unter anderem eine mitwachsende Herzklappe entwickelt wurde. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2023 engagiert er sich in Projekten zu Sport und Bewegung zur Prävention von Volkskrankheiten. Seit 2024 ist er Präsident der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft in Hannover.
Dr. Ariane Walsdorf ist Technikhistorikerin mit dem Forschungsschwerpunkt Gottfried Wilhelm Leibniz und eine international anerkannte Expertin für die Leibniz-Rechenmaschine. Seit 2018 ist sie an der Leibniz Universität Hannover als Wissenschaftskommunikatorin tätig und betreut dort u. a. die Leibniz-Ausstellung EXPLORE!Leibniz sowie Sammlungen zu Leibniz’ technischen Erfindungen. Ihre Forschung gilt der Technik- und Wissenschaftsgeschichte des 17. Jahrhunderts, insbesondere Mechanik und Rechenmaschinen. Als Dozentin, Autorin und Medienexpertin vermittelt sie Leibniz’ Leben und Werk einer breiten Öffentlichkeit.
Dozierende Prof. Dr. Axel Haverich, Dr. Ariane Walsdorf Format Vortrag mit Gespräch Termine Di. 18:00 – 19:00; 09.06.2026 Ort Hörsaal Kesselhaus (A001), Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr kostenfrei -
Ringvorlesung China: Medizin und Gesundheitswesen - Zwischen TCM und Digitalisierung
Ringvorlesung China: Medizin und Gesundheitswesen – Zwischen TCM und Digitalisierung
Wie die gesamte chinesische Gesellschaft hat auch das Gesundheitswesen in China rasante Modernisierungssprünge gemacht. Dennoch sind traditionelle Behandlungsmethoden integraler Bestandteil im klinischen Alltag. Diese Ringvorlesung wirft sowohl einen Blick auf die Konzepte und Philosophie der traditionellen chinesischen Medizin als auch auf das moderne Gesundheits- und Pflegewesen Chinas.
- 05.05.2026 Dominique Hertzer (Utting): Chinesische Medizin - Eine Frage der Balance: Philosophische und systemische Grundlagen
- 12.05.2026 Paul Unschuld (Berlin): Geschichte der Akupunktur in China. Theorie und Praxis von der Antike bis in das frühe 20. Jahrhundert
- 19.05.2026 Malte von Neumann-Cosel (Mainz): Das Buch der Wandlungen (Yì Jīng) als Grundlage der chinesischen Medizin.
- 02.06.2026 Qiumei Jiang-Siebert (Baunatal): Einblick in die chinesische Pflege – Strukturen und aktuelle Entwicklungen
- 09.06.2026 Volker Müller (Peking): ‚Gesundes China 2030‘ – 3,8 Milliarden zusätzliche Lebensjahre. Ein Überblick über das chinesische Gesundheitswesen
- 16.06.2026 Ulrich Sollmann (Bochum): Transkulturelle Begegnungen im Reich der Mitte – mit psychologischem Blick unterwegs in China
Dozierende Bettina Grieß M.A. et al. Format Vortrag Termine Online Di 14:15-15:45; 05.05., 12.05, 19.05., 02.06., 09.06., 16.06.2026 Ort Online Gebühr 42 € -
Frauengesundheit und Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland
Frauengesundheit und Geschlechtergerechtigkeit in Deutschland
In der weltweiten medizinischen Forschung wird die geschlechtliche Perspektive häufig außer Acht gelassen. So zeigt der aktuelle Herzbericht, dass Männer häufiger einen Infarkt haben, Frauen jedoch prozentual häufiger daran sterben. Medikamente werden oft falsch dosiert, da in der Forschung geschlechtsspezifische Effekte nicht verlässlich untersucht werden. Vor diesem Hintergrund erklärt die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken das Thema „Frauengesundheit“ als Förderschwerpunkt, um der Benachteiligung von Frauen in der medizinischen Versorgung entgegenzuwirken.
In diesem Blockseminar werden philosophische, gesellschaftliche und politische Perspektiven zum Themenfeld Geschlechtergerechtigkeit und strukturelle Ungleichheiten in der Medizin und Forschung von der Antike bis ins 21. Jahrhundert in den Fokus gerückt. Anhand einiger Textpassagen von Philosoph:innen, Kulturhistoriker:innen oder Frauen – und Geschlechterforscher:innen werden wir uns gemeinsam diesem wichtigen Thema nähern. Die Textauszüge werden von der Dozentin bereitgestellt.
Das Seminar richtet sich an Frauen*. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Teilnehmerinnen: max. 20
Dozierende Dr. Diana Häs Format Blockseminar Termine Fr. 14:00 - 17:00; 22.05.2026
Sa. 10:00 - 16:00; 23.05.2026Ort Raum C001, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr 42 € -
Die Gestaltung des modernen Seelenlebens
Die Gestaltung des modernen Seelenlebens
Im 19. Jahrhundert wird die Seele zum Darstellungsproblem; im „Europa der Dampfmaschine“ wird gleichermaßen eine Wendung nach innen vollzogen. Künstler und Künstlerinnen dieser Zeit wenden sich der Gestaltung des modernen Seelenlebens und damit der kollektiven psychischen Verfasstheit ihrer Zeitgenossen zu. Thematisiert wird der Verlust der religiösen Heilsgewissheiten, aber auch das problematisch gewordene Verhältnis der Geschlechter, das die Frau ins Zentrum des kulturellen Unbehagens stellt. Dazu kommt die Verunsicherung durch eine zunehmende Verwissenschaftlichung der Welt, aber auch durch gewaltige soziale Bewegungen, ausgelöst durch die Industrialisierung. Man entdeckt die Relativität einer Kultur, die zuvor als Trägerin absoluter Wahrheiten begriffen wurde.
Vorgestellt werden Edvard Munch, Odilon Redon, Auguste Rodin, Félix Vallotton, Arnold Böcklin, Vilhelm Hammershoi, Dante Gabriel Rossetti und andere.
Am 25.06. schließt an die Vorlesung eine Exkursion zur Ausstellung Maria Lassnig und Edvard Munch in der Hamburger Kunsthalle an.Dozierende Dr. Gabriele Himmelmann Format Online-Vorlesung Termine Online Fr. 10:15 - 11:45; 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06.2026 Ort Online Gebühr 42 € -
Resilienz im Alter
Resilienz im Alter
Ankündigung und Termine folgen
Gebühr: 945 €
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Leben und Tod in der Niederländischen Malerei in der Kunstsammlung der Universität Göttingen
Leben und Tod in der Niederländischen Malerei in der Kunstsammlung der Universität Göttingen
Die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts ist nur vordergründig eine sinnliche Malerei, die von praller Lebensfreude erzählt. Auf den ersten Blick erkennt man in den Gemälden lustige Zecher in der Kneipe, ausgelassene Feste und frivole Liebesabenteuer. Ein zweiter Blick offenbart jedoch eine versteckte symbolische Ebene, die vor zu viel Sinnesfreude warnt. Oftmals wird ein „Memento mori“ („Gedenke des Todes“) in die Komposition der Gemälde eingebaut, beispielsweise in Form eines Totenkopfes, einer gefährlichen Operation oder eines Feuers. Auch Menschen, die nach Reichtum oder Gelehrsamkeit verlangen, wird die Sinnlosigkeit ihres Strebens vor Augen geführt, wenn der Tod in die Stube tritt. Entdecken Sie die herausragende Kunstsammlung der Universität Göttingen an ihrem historischen Ort, dem ehrwürdigen Auditorium. Der Kunsthistoriker Rudolf Krüger, ein Kenner der Sammlung, führt mit Charme und Sachverstand in das Thema ein und erläutert an den Meisterwerken der Lehrsammlung der Universität.
Rudolf Krüger ist Kunsthistoriker in Göttingen. Er ist Dozent bei der „Universität des Dritten Lebensalters“ (UDL) sowie Mitarbeiter der Kunstsammlung der Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts sowie die Klassische Moderne.
An- und Abreise zur Universität Göttingen müssen bitte individuell organisiert werden.
Treffpunkt und Adresse: Eingangshalle des Alten Auditoriums, Weender Landstraße 2
37073 GöttingenFahrhinweise: RE2, um 10:33 von Hannover HBF bis Bahnhof Göttingen, von dort 10 Minuten Fußweg zum Auditorium
Alternativ: ICE 787, um 11:27 von Hannover HBF bis Bahnhof Göttingen (Ankunft 11:59)In Göttingen statt Fußweg:
ab Göttingen Bahnhof/ZOB Bus 180/185 bis Platz der Göttinger SiebenDozierende Rudolf Krüger Format Exkursion Termine Sa. 12:15 - ca. 13:30 (Führung), 09.05.2026 Ort - Gebühr 12 € zzgl. Eintritt -
Einführung in die Ernährungslehre und Toxikologie von Lebensmitteln
Einführung in die Ernährungslehre und Toxikologie von Lebensmitteln
In dieser Veranstaltung werden grundlegende Mechanismen des Humanstoffwechsels für ausgewählte Makro- und Mikronährstoffe sowie deren chemischer Aufbau behandelt. Neben ernährungswissenschaftlichen Prinzipien werden zudem für die besprochenen Nährstoffgruppen toxikologische Aspekte wie Schadstoffe, Prozesskontaminanten und –rückstände erörtert. Ziel ist es, die grundlegenden Prinzipien des Energiestoffwechsels, sowie von Mineralstoffen, Elektrolyten und Spurenelementen zu verstehen, sowie Kenntnisse um Bedarf und Regulation dieser essentiellen Lebensmittelbestandteile zu erlangen, auch im Hinblick von potenziellen Gefahren für die menschliche Gesundheit. Im Zuge dessen werden die chemischen Bausteine von Lebensmitteln wie Kohlenhydrate, Proteine und Fette erläutert, ihre biologische Wertigkeit eingeordnet und anhand von Beispielen für eine ausgewogene Ernährungsweise vorgestellt.
Dozierende Hans Präßler, M.Sc. Format Vorlesung Termine Fr. 12:15 – 13:45; 08.05., 22.05., 05.06., 12.06., 19.06., 26.06.2026 Ort Hörsaal Kesselhaus (A001), Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr 42 € -
Resilienz durch Sinnstiftung: Philosophische und mystische Kraftquellen
Resilienz durch Sinnstiftung: Philosophische und mystische Kraftquellen
In Krisenzeiten erweist sich die Suche nach Sinn als die elementarste Ressource des Menschen. Ausgehend von der Erkenntnis Viktor Frankls, dass der Mensch als „sinnsuchendes Wesen“ eine tragfähige innere Ausrichtung benötigt, wird Sinnhaftigkeit in dieser Veranstaltung als zentrale Quelle für Resilienz und personale Freiheit begriffen. Wir untersuchen, wie religiöse Traditionen und philosophische Entwürfe diese Widerstandskraft durch die Jahrhunderte genährt haben.
Im Zentrum steht die Verbindung von intellektueller Reflexion und mystischem Erleben:
- Islamische Traditionen: Wir beleuchten die „Heilung des Herzens“ bei Al-Ġazālī sowie das moderne, schöpferische Selbstverständnis bei Muhammad Iqbal. Dabei wird diskutiert, wie islamische Ethik und Mystik als Fundamente innerer Standhaftigkeit dienen.
- Interreligiöse Brückenschläge: Die jüdische Dialogphilosophie Martin Bubers wird ebenso in den Blick genommen wie die christliche Mystik (z. B. Meister Eckhart) und zeitgenössische Ansätze einer psychologisch fundierten Theologie, etwa bei Eugen Drewermann.
- Ethik und Gesundheit: Der Kurs zeigt auf, dass die „Medizin des Herzens“ keine abstrakte Theorie ist, sondern eine lebensnotwendige Ressource für die individuelle Gesundheitsprävention.
Das Ziel der Veranstaltung ist es aufzuzeigen, dass die Kultivierung einer inneren Freiheit und Sinnhaftigkeit die notwendige Voraussetzung bildet, um als souveräner Teil einer demokratischen Gesellschaft auch in Zeiten multipler Krisen robust und handlungsfähig zu bleiben.
Dozierende Dr. Alexander Schmidt Format Seminar Termine Do. 16:30 – 18:00; 07.05., 21.05, 11.06., 25.06., 02.07., 09.07., 16.07.2026 Ort Raum C001, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr 56 € -
Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
Die Wissenschaften (in erster Linie Naturwissenschaften) versuchen die Welt zu erklären, indem sie zunächst aufgrund von Beobachtungen Theorien über Ereignisse und Zusammenhänge in der Welt aufstellen. Diese Ereignisse sollen in Experimenten reproduziert werden, um in Gesetzen das Geschehen in der Welt präzise und begründet zu erklären. Die Wissenschaftsphilosophie beschäftigt sich nunmehr mit der Frage der Theorienbildung: Wie gut sind die Ansprüche der Wissenschaften, uns Wissen über die Welt liefern zu können, begründet? Hierzu wollen wir uns mit den einflussreichsten Ansätzen und Kritiken beschäftigen: dem Logischen Empirismus/Induktivismus (sog. Wiener Kreis) und der Bedeutung in der Sprache (Ludwig Wittgenstein), dem Falsifikationismus (Karl Popper), der Bedeutung von theoretischen Rahmenbedingungen in wissenschaftlichen Aktivitäten (Thomas Kuhn, Imre Lakatos), sowie dem Werturteilsstreit. Abschließend werden wir diesen Bereich der Wissenschaftstheorie mit Paul Feyerabends Argumentation gegen den Methodenzwang vergleichen. In einem weiteren Sinne gehören zur Wissenschaftsphilosophie auch Fragen der Wissenschaftsethik, denen wir uns dann mit Beispielen aus der Medizinethik (u.a. KI in der Medizin) widmen wollen.
Dozierende Astrid Theis M.A. Format Seminar Termine Mo. 10:45 – 12:15; 08.06., 15.06., 22.06., 29.06., 06.07., 13.07.2026 Ort Raum C001, Schloßwender Str. 5 [Gebäude 1208] Gebühr 42 €